(c) 2017 Gudrun Beck

Dorina   
Kaum 2 Wochen im neuen Zuhause, folgte sie auch ihren neuen Besitzern so brav, dass sie meist unangeleint geführt wurde. Nur einmal wurde sie in einem mit dem Auto erreichten Gelände von einem herannahenden Reiter bzw. seinem Pferd so sehr erschreckt, dass sie die Flucht ergriff und über Nacht nicht wiedergefunden werden konnte. Es war eine kalte Nacht mit scharfem Frost und wir machten uns alle große Sorgen. Am nächsten Morgen zog ihre Hundetrainerin mit Dobermann-Hündin Funny und 4 anderen Hunden in das Gelände. Funny übernahm ab einer Pfotenspur im Schnee die Führung und tatsächlich: Sie konnte Dorina finden, die sich unter einem Bauwagen versteckt hatte. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Funnys Frauchen!

Mit 11 Wochen erinnerte Dorina stark an Chandra. Sie übte sich bereits am Gartenzaun im Stellen und Verbellen, ohne es böse zu meinen. Im Vergleich zu Devil war sie die Dominantere. Sie konnte jetzt schon ganz brav an der Leine die Hauptstraße entlang geführt werden, ohne vor Autos Angst zu haben. In Straßen-fernen Gebieten, über die großen Wiesen und im Wald folgte sie unangeleint sehr gut. Nicht ganz so schnell wie Devil, ließ sie sich von Ablenkungen abrufen und holte dann rasant auf.

Dorina lag mit einem Startgewicht von 260 g im Mittelfeld des D-Wurfes. Sie freute sich nicht nur über Anjins Milchbar, sondern von Anfang an auch über das Fläschchen und futterte sich allmählich auf den 3. Rang vor. Sie macht einen sehr großen, krätigen, aber auch ruhigen Eindruck.