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Arabelle    Seite
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10.12.2014: "Fox Lions Arabelle" hat von ihrem 16. Lebensjahr nicht mehr viel gehabt. Wir ließen sie nach 15 gemeinsamen Jahren wegen Degenerativer Myelopathie einschläfern. Trotz dieser tückischen Lähmungskrankheit, die wir seit dem L-Wurf dank des nun vorhandenen Gentests und geschickter Zuchtpartnerwahl hoffentlich ausschließen können, konnte Arabelle bis zum Schluss ohne Hüftunterstützung laufen, wenn man ihr beim Aufstehen half. Sie rief mich in ihren letzten Tagen durchschnittlich alle drei Stunden und ich beeilte mich, ihr zu helfen, auch nachts. Da mit ihren eigenen Versuchen, sich aus misslichen Lagen zu befreien, immer öfter kleine Verletzungen einhergingen, gab ich mir Mühe, wirklich ganztägig in ihrer Rufweite zu sein, verschob Termine, deligierte Einkäufe... Als ich dann doch mein Rudel einmal verlassen musste, hätte ich keinen Dogsitter gefunden, der zusätzlich zum Management der gesunden sieben Collies sich die Mühe gemacht hätte, die Arabelles Pflege bedeutete. Schweren Herzens ließ ich sie ein letztes Mal zu den Autos hinunter ins Tal laufen und vom Auto in den Behandlungsraum der Tierärzte. Die Tierärztin, die sie einschläferte, meinte, es sei jetzt der richtige Zeitpunkt dafür.

Sommer 2013: Arabelle ist wie ihre Wurf-Schwester Anjin auch mit 13-einhalb noch fit genug für mehrstündige Wanderungen durch unsere teils wirklich steile Harzer Gebirgswelt. Noch fehlt ihr nichts. Sie ist nur etwas langsamer geworden mit den Jahren und springt nicht mehr wie ein junger Hund. Um sie noch möglichst lange schmerzfrei laufen zu sehen, bekommt sie täglich ein Nahrungsergänzungsmittel "Luposan Gelenkkraft" aus Grünlipp-Muschelfleisch-Extrakt und anderen guten Sachen mit ans Futter. Muschelextrakte fördern den Aufbau von Gelenkschmiere und Aufbau bzw. Erhalt von Knorpel, was der Entwicklung von Arthrosen, Verschleiß an Gelenken und Bandscheiben, entgegenwirkt. Wie Anjin braucht auch Arabelle noch keine Medikamente. Da Arabelle kastriert ist, kann sie jetzt im hohen Alter nicht mehr so lange aufhalten wie in jüngeren Jahren. Wenn sie oft genug raus darf, geht es mit der Stubenreinheit aber noch ganz gut. Wird sie über 6 Stunden eingesperrt, kann es schon mal passieren, dass sie undicht wird. Inkontinenz ist ein häufiges Problem kastrierter Hündinnen über 20 kg - und ein Problem alter Hündinnen sowieso.